Schritt 1
Anamnese und Punktauswahl
Zuerst wird geklärt, ob Wärme im vorliegenden Fall angezeigt ist. Bei Hitzezeichen oder Entzündung entfällt Moxa.
Beifusskraut glimmt über der Haut und gibt Wärme an einzelne Punkte oder ganze Partien ab. Sein Feld sind Kälte, Schwäche und Erschöpfung — bei Hitze oder Entzündung bleibt es weg.
Die wichtigsten Informationen zur Behandlung kompakt zusammengefasst.
Dauer
60 Minuten
Preis
60 min. / 156 CHF
Methode
Erwärmung von Akupunkturpunkten mit glimmendem Beifusskraut (direkt oder indirekt)
Geeignet bei
Kälte- und Schwächezuständen, Erschöpfung, chronischen Beschwerden, Verdauungs- und Menstruationsbeschwerden
Anerkennung
EMR-anerkannt. Die Kosten können je nach Zusatzversicherung zurückgefordert werden.
Ob ein Beschwerdebild von Kälte oder von Hitze geprägt ist, macht in der chinesischen Medizin den entscheidenden Unterschied. Ein Rücken, der bei nasskaltem Wetter dichtmacht und auf Wärme anspricht, gilt als Kältebild — genau dafür ist Moxa vorgesehen. Dasselbe gilt für Hände und Füsse, die nie richtig warm werden, für einen kalten Unterbauch oder eine Erschöpfung ohne jede Reserve. Bei Entzündung, Fieber oder Hitzeempfinden bleibt die Wärme dagegen aussen vor: Sie würde das Bild verstärken.
Sanfte, tief wirkende Wärme über glimmendes Beifusskraut
Wärmt Meridiane und regt Qi und Yang an (nach TCM-Verständnis)
Gut kombinierbar mit Akupunktur und weiteren TCM-Methoden
Wird von vielen als angenehm und wohltuend empfunden
Besonders bei Kälte-, Schwäche- und Erschöpfungszuständen eingesetzt
Die folgenden Punkte zeigen typische Beschwerden und Ziele, bei denen diese Behandlungsform häufig eingesetzt wird.
Kälteempfindlichkeit und innere Kältegefühle
Erschöpfung und Schwächezustände
chronische und wiederkehrende Beschwerden
Verdauungsbeschwerden mit Kältebezug
Menstruations- und Unterleibsbeschwerden
muskuläre Verspannungen und Gelenkbeschwerden
Der Ablauf ist klar strukturiert und wird gleichzeitig individuell auf Beschwerden, Zielsetzung und körperliche Reaktion abgestimmt.
Schritt 1
Zuerst wird geklärt, ob Wärme im vorliegenden Fall angezeigt ist. Bei Hitzezeichen oder Entzündung entfällt Moxa.
Schritt 2
Der Befund gibt vor, welche Punkte oder welche Fläche Wärme bekommen — oft unterer Rücken, Bauch oder Unterschenkel.
Schritt 3
Das glimmende Kraut wird mit Abstand darüber geführt oder auf einer Unterlage aufgesetzt; die Wärme baut sich schrittweise auf.
Schritt 4
Melden Sie sich, wenn die Wärme deutlich wird — dann wird die Stelle gewechselt. Zum Schluss wird warm zugedeckt.
Moxa in Richterswil
Nicht jede Behandlung braucht Moxa. Im Akupunktur Zentrum Richterswil steht die Prüfung am Anfang, ob überhaupt ein Kältebild vorliegt.
Am deutlichsten wird der Unterschied in der kalten Jahreszeit — wenn der untere Rücken bei Nässe blockiert oder die Füsse abends nicht warm werden. Behandelt wird an der Chüngengass 11 bis 20.00 Uhr.
Der Rauch riecht kräftig und setzt sich in Textilien fest. Wir lüften gründlich; rechnen Sie trotzdem damit, falls danach ein Termin ansteht.
Die Behandlung kann je nach Alltag, körperlicher Belastung und Beschwerdebild unterschiedlich eingesetzt werden.
Bleiben Hände und Füsse dauerhaft kalt und fällt jeder Winter schwerer, liegt genau das im Bereich von Moxa.
Bringt eine Wärmflasche Erleichterung, spricht der Unterbauch erfahrungsgemäss auch auf Moxa an.
Nachlassende Kraft wird an aufbauenden Punkten gewärmt, in der Regel zusammen mit Nadeln.
Neben der Moxa bietet das Akupunktur Zentrum Richterswil weitere Behandlungen an, die je nach Ziel, Belastung und Beschwerdebild sinnvoll sein können.
Das bekannteste der chinesischen Verfahren, eingesetzt auf Grundlage des erhobenen Befunds.
Die Untersuchung zu Beginn jeder Behandlung — Anamnese, Puls und Zunge.
Gläser mit Sog bei flächig verhärteter Muskulatur, ruhend oder gleitend geführt.
Individuell gemischte chinesische Rezepturen für die Zeit zwischen den Terminen.
Ohne Nadeln: dieselben Punkte, über anhaltenden Druck der Finger bearbeitet.
Das manuelle Verfahren der TCM: Griffe entlang der Leitbahnen, nach Befund gewählt.
Die Wärme entsteht allmählich und wird häufig als tief reichend beschrieben — anders als aufgelegte Wärme, die an der Oberfläche bleibt. Zu einer Berührung der Haut kommt es nie. Wird es zu viel, genügt ein Wort. Bei vielen hält das warme Gefühl noch Stunden nach der Sitzung an.
Brennender Beifuss riecht unverwechselbar und rauchig. Gelüftet wird während und nach der Behandlung, dennoch bleibt der Geruch gelegentlich in Haaren und Kleidung. Auf Wunsch gibt es eine rauchreduzierte Variante.
Keine Moxa bei Fieber, akuter Entzündung, Hitzezeichen und über verletzter Haut. Auch bei gestörtem Temperaturempfinden — etwa infolge einer Nervenerkrankung oder einer diabetischen Nervenschädigung — wird darauf verzichtet. Während einer Schwangerschaft bleiben bestimmte Stellen frei.
Kompakte Antworten zu Ablauf, Wirkung, Kosten und Buchung der Moxa im Akupunktur Zentrum Richterswil.
Nein, dazu kommt es nicht: Zwischen Glut und Haut besteht immer ein Abstand, der fortwährend an Ihr Empfinden angepasst wird.
Deutlich und rauchig. Gelüftet wird durchgehend, trotzdem kann er eine Weile in der Kleidung bleiben.
Üblicherweise ja, zwingend ist es nicht — Moxa funktioniert auch für sich genommen.
Das gehört zu den klassischen Anwendungen. Meist braucht es dafür mehrere Termine über einige Wochen.
Hinweis: Welche Methoden der Traditionellen Chinesischen Medizin aktuell angeboten werden, hängt von der Qualifikation der jeweiligen Therapeutin oder des jeweiligen Therapeuten ab. Es kann zu personellen Wechseln kommen, wodurch sich das Leistungsangebot verändert. Bitte beachten Sie das jeweilige Therapeutenprofil auf dieser Seite für Informationen zur Qualifikation.
Lassen Sie sich individuell beraten und vereinbaren Sie einen Termin im Akupunktur Zentrum Richterswil.
Passende Beschwerden und weitere Behandlungen